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Aufstockung, Umbau & Sanierung einer Architektenvilla aus den 50er Jahren

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Aufstockung, Umbau und Sanierung einer Villa der späten 1950er Jahre

Luxemburger Ring Aachen

Realisiert wird der Abriss des bestehenden, nur leicht geneigten Satteldaches und die Aufstockung mit einer zusätzlichen Etage als separater Wohneinheit in Holzrahmenbauweise. Das Gebäude ist weitestgehend noch im Ursprungszustand des Baujahres 1958 und zeigt noch die klassischen Stilelemente der späten 1950er Jahre.
Entworfen und gebaut hat es seinerzeit der Aachener Architekt M. Debeur,der es lange Zeit für sich selber und seine Familie genutzt hat.Zusätzlich wird das gesamte ehemalige Wohnhaus vollständig überarbeitet und energetisch saniert. Hierzu wurde die gesamte Heizungszentrale vollständig durch eine Gasbrennwerttherme mit Solarunterstützung ersetzt, alle alten Heizkörper abgerissen und die Nischen geschlossen.
Im hinteren Bereich
des großen Garten wird ein Stellplatz für zwei Fahrzeuge in den natürlich vorhandenen Hang gegraben und mit einem Holzbalkendach überdeckt, auf der Südseite wird eine Loggia zum Garten hin erstellt.

Auf dem begrünten Dach des Stellplatzes beginnt später die Außentreppe als Aufgang zu der neuen Wohneinheit.

 

Beginn der Ausbauphase

Mai 2013

Die gesamte Aufstockung findet in gedämmter Holzrahmenbauweise statt. Dies ermöglicht eine extrem kurze Bauzeit, während der das Haus ungeschützt dem Wetter ausgesetzt sein kann, während gleichzeitig das Erdgeschoss weiter bewohnt wird. Zum Anderen ermöglicht dies eine maßgenaue Vorfertigung im Werk der Zimmerei und nicht zuletzt sind die neuen Bauteile deutlich leichter, als in konventioneller Bauweise, so dass die Belastung für das Bestandsgebäude gering bleibt.

Ein weiterer großer Vorteil ist die trockene Bauweise, bei der der Neubau später nicht erst aufwendig, zum Teil technisch getrocknet werden muss.

 

 

Beginn der Umbauphase

April 2013

Zunächst galt es, nach dem Einbau der neuen Heizzentrale das alte Dach vollständig abzureissen.
Selbst der alte Kamin wurde abgetragen, da dieser sich nicht im Entwurf der neuen Wohneinheit integrieren ließ und ein neuer Kaminzug deutlich weniger Platz beanspruchen würde.In einem zweiten Schritt wurde die Decke über Erdgeschoss durch eine neue, selbsttragende Holzbalkendecke ertüchtigt, um die Lasten aus dem neuen Geschoss in die Bestandsstatik ableiten zu können.

         

 

 

Das Bestandgebäudes des Aachener Architekten M. Debeur

vor Beginn der Baumaßnahme

Im Jahr 2012 begann die Planungsphase und Genehmigungsplanung zu diesem Bauvorhaben in enger Zusammenarbeit mit den neuen Eigentümern und Bauherren. Hierbei musste insbesondere auf den in Aufstellung befindlichen, neuen Bebauungsplan der Stadt Aachen Rücksicht genommen werden, da dieser deutliche Einschränkungen in Bezug auf Erweiterungen der Bestandsgebäude im Aachener Süden vorsieht.

 

Entwurfsphase

Ablauf der Aufstockung

Die nicht tragfähige Decke über Erdgeschoss musste durch eine zusätzliche Holzbalkendecke mit einzelnen Stahlträgern derart ertüchtigt werden, dass die neue Etage sicher ihre Lasten ableiten konnte. Gleichzeitig wurde das gesamte, bisher über Dach geführte Heizungssystem abgerissen und durch eine energieoptimierte neue Heizzentrale mit Solarkollektoren ersetzt.

 

Vorentwurfsphase

Animation der Aufstockung

Die hier gezeigten Animationen stellen schematisch den Aufbau der Umbaumaßnahme dar,
zeigen aber nicht den aktuell zur Ausführung kommenden Entwurfsstand.

 

Baufertigstellung in 2013

 

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Modernisierung und Aufstockung einer Villa aus den 50er Jahren am Luxemburger Ring in Aachen